Für (fast) alle betroffenen Menschen mit Achillessehnenbeschwerden, Sportler, Läufer, Wanderer, aber auch für Menschen, die präventiv etwas tun möchten oder nach einer Verletzung wieder aktiv werden wollen.
Besonders gut geeignet ist der Kurs für Personen mit der Diagnose Achillestendinopathie oder Tendinopathie der Achillessehne (Midportion-Tendinopathie, Insertionstendinopathie).
Der Kurs ist nicht das Richtige für dich, wenn…
…du einen akuten Achillessehnenriss hast.
(Ein Riss erfordert sofortige ärztliche Behandlung und eine spezifische Reha. Der Kurs ist erst nach Abschluss der akuten Phase und in Absprache mit dem Arzt sinnvoll).
…du starke Ruheschmerzen, Rötungen, Überwärmung oder einen Verdacht auf eine akute Entzündung der Achillessehne hast.
(In diesem Fall solltest du zuerst einen Arzt aufsuchen, um eine Entzündung oder Infektion auszuschließen.)
…du bereits eine Operation an der Achillessehne hattest und noch in der Nachbehandlungsphase bist.
(Der Kurs ist nicht als Ersatz für die postoperative Physiotherapie gedacht. Sprich mit deinem Arzt, wann du mit dem Training beginnen darfst.)
…du unter schweren systemischen Erkrankungen leidest, die die Sehnenheilung beeinträchtigen (z. B. unbehandelter Diabetes, Autoimmunerkrankungen).
(In solchen Fällen sollte die Behandlung individuell mit einem Arzt abgestimmt werden.)
…du keine Bereitschaft hast, regelmäßig und konsequent zu üben.
(Der Kurs erfordert eine regelmäßige Durchführung der Übungen über mindestens 12–16 Wochen. Ohne diese Bereitschaft sind nur geringe Fortschritte zu erwarten.)
…du nach einer „Wunderlösung“ suchst, die ohne aktives Zutun funktioniert.
(Der Kurs basiert auf aktiver Selbstbehandlung. Passive Maßnahmen wie nur Einlagen, Salben oder Injektionen werden nicht ausreichen.)
…du bereits andere Therapieformen (z. B. Physiotherapie, Stoßwellentherapie) parallel durchführst und unsicher bist, ob der Kurs dazu passt.
(In diesem Fall kläre mit deinem Therapeuten, ob und wie der Kurs in dein bestehendes Programm integriert werden kann.)
…du unter starken psychischen Belastungen leidest, die deine Schmerzverarbeitung beeinflussen (z. B. Depressionen, Angststörungen).
(Hier sollte eine zusätzliche psychologische Betreuung stattfinden, da Schmerz und Genesung stark von der mentalen Verfassung abhängen.)